Buzzword „Asset-Light“ – was Sie wissen müssen, um Mitbewerbern 3 Schritte voraus zu sein

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Warum erfolgreiche Unternehmen und Start-ups mehr und mehr auf Eigentum verzichten und so von Flexibilität und Wachstum profitieren. Wir erklären die Asset-Light-Strategie, sodass sie jeder versteht. Ist das Asset-Light-Geschäftsmodell auch für Sie geeignet? Finden Sie es jetzt heraus!

 

ASSET-LIGHT – EIN TREND IM MODERNEN GESCHÄFTSUMFELD SETZT SICH DURCH

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal das Wort „Asset-Light“ gehört, vielleicht sogar ohne genau zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Asset-Light bedeutet im Wirtschaftsjargon, dass ein Unternehmen verglichen mit seinem Geschäft nur wenige Güter selbst besitzt. Das trifft zum Beispiel auf viele Unternehmen der Dienstleistungsbranche zu. Im Gegensatz dazu bezeichnet „Asset-Heavy“ solche Unternehmen, die Eigentümer immenser Vermögenswerte (z.B. Fabriken) sind, was man zum Beispiel typischerweise in der Schwerindustrie findet.

In einer Studie hat die Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) kürzlich den Trend von Asset-Heavy hin zu Asset-Light untersucht. Dabei war das erstaunliche Ergebnis, dass Unternehmen, die verglichen mit Wettbewerbern eher Asset-Light aufgestellt sind, erfolgreicher sind, oder konkret, einen höheren Return on Assets verbuchen konnten. Doch welche Vorteile verbergen sich hinter einer solchen Asset-Light-Strategie?

 

ASSET-LIGHT ALS VORTEIL FÜR JEDES UNTERNEHMEN

Der springende Punkt liegt im Grunde darin, dass ein Asset-Light-Ansatz fixe Kosten in variable Kosten umwandelt. Ein klassisches Beispiel hierfür ist das sogenannte Sale and Lease Back. Hierbei wird ein Vermögenswert, z. B. eine Immobilie, verkauft und über die Jahre der Nutzung wieder geleast. Selbst wenn man nun glaubt, dass die Kosten über die Jahre gerechnet höher sind als der Kaufpreis, birgt ein solches Modell enorme Vorteile.

Zum einen spart man sich anfangs die hohe Summe des Kaufpreises und kann diese gewinnbringend in andere Wachstumsprojekte investieren. Zum anderen ist das Unternehmen dadurch deutlich flexibler: Durch die Umwandlung der fixen Kosten in variable Kosten können Umsatzschwankungen besser ausgeglichen und neue Geschäftsmöglichkeiten realisiert werden. Das heißt zum Beispiel auch, dass Unternehmen deutlich leichter wachsen und ihre bestehenden Ressourcen effizienter einsetzen können.

Ein prominentes Beispiel für Unternehmen, die erfolgreich von Asset-Heavy zu Asset-Light geschwenkt haben, ist die Hotelkette Accor. Im Jahr 2004 verkaufte die französische Hotelkette ihre Hotelimmobilien an Investoren und zahlte jährlich für die Nutzung. Die durch den Verkauf eingenommene Summe und die variabel gemachten Kosten erlaubten es Accor in weiteres Wachstum zu investieren. Diese Strategie war so erfolgreich, dass viele große Hotelketten ein ähnliches Modell verfolgten.

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„LEICHTE ASSETS“ – WELCHE VERMÖGENSWERTE SICH BESONDERS GUT EIGNEN

Um eine Asset-Light-Strategie zu verfolgen, muss man sich also die Frage stellen, welche benötigten Assets (Vermögenswerte) ein Unternehmen besser besitzen sollte und welche nicht. Die Experten von BCG haben dafür zwei simple Leitfragen entwickelt, die bei der Auswahl der richtigen Vermögenswerte helfen:

  1. Ist das Asset von strategischer Bedeutung?

  2. Ist das Asset schwer zu beschaffen?

Übersetzt heißt das: Güter, die für die Sicherstellung von Wettbewerbsvorteilen essentiell sind, sollte ein Unternehmen in der Regel selbst auch besitzen, um Risiken zu minimieren. Güter, die selten und daher schwer zu beschaffen sind, bilden die zweite Gruppe an prädestinierten Besitztümern. Im Umkehrschluss heißt das, wenn man die beiden genannten Fragen mit einem klaren „Nein“ beantworten kann, ist eine Asset-Light-Strategie hier meist sinnvoll.

 
© Lendis GmbH

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BÜROEINRICHTUNG ALS KLASSISCHES BEISPIEL FÜR ASSET-LIGHT-MODELLE

Ein anschauliches Beispiel für weder strategische noch schwer zu beschaffende Assets in Unternehmen sind Gegenstände der Büroausstattung. Sofern das Unternehmen nicht im Markt für Büroeinrichtung tätig ist, sind Möbel und IT-Ausstattung der Mitarbeiter unabdingbar für das Geschäft, aber nicht strategisch wertvoll und zudem leicht zu beschaffen. Außerdem ist die Anschaffung einer neuen Einrichtung anfangs mit hohen Investitionen verbunden. Daher sollte hier jede Firma über ein Asset-Light-Modell nachdenken.

Für die Umsetzung einer solchen Asset-Light-Strategie in Bezug auf Büroausstattung eignet sich die Miete von Möbeln fabelhaft. Dazu hier ein kleines Rechenbeispiel:

Szenario 1: Ein Startup aus Berlin kauft neue Arbeitsplätze für seine 100 Mitarbeiter und zahlt für diese Möbel 2.000 Euro pro Mitarbeiter. Somit gibt das Unternehmen auf einen Schlag 200.000 Euro aus.

Szenario 2: Dasselbe Startup mietet die Möbel und verteilt somit die Kosten über Zeitraum von zwei Jahren. Dabei zahlt die Firma nur 100 Euro pro Mitarbeiter pro Monat und erfüllt sich dadurch alle Einrichtungswünsche, von höhenverstellbaren Schreibtischen über stylische Lounge-Möbel bis hin zu umfassenden Konferenzbereichen.

Im Falle der Mietlösung, also Szenario 2, spart sich das Unternehmen anfangs hohe Ausgaben, die es nun in wichtige Wachstumsprojekte investieren kann. Gleichzeitig behält es die volle Flexibilität über die Einrichtung: So kann die Firma beispielsweise einfach weitere Arbeitsplätze hinzumieten, wenn sie wächsts, oder Möbel nach belieben kostenlos abgeben, wenn sie diese nicht mehr braucht. Mitarbeiter, Office Manager und Geschäftsführer behalten volle Kontrolle über ihr Büro. Bei neuen Trends oder individuellen Designwünschen kann man jederzeit Möbel austauschen oder neue dazu mieten.

 

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