Letztes Update vom: 05.11.2025
Jedes ungenutzte Notebook verliert täglich an Wert – und kostet trotzdem Geld. Klingt paradox, ist aber Alltag in vielen Unternehmen: Altgeräte lagern in Schubladen, Schränken oder IT-Räumen, obwohl sie längst abgeschrieben sind. Die Folge? Kapitalbindung, IT-Aufwand, Sicherheitsrisiken und entgangene Erlöse.
Dabei ist ein durchdachter Umgang mit ausgedienter Hardware nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.
Wir wollen uns daher heute anschauen, wie Du sinnvoll mit alten Mobilgeräten wie Arbeitslaptops oder Firmenhandys umgehst.
TL;DR – Was Du mitnehmen solltest
- Unbenutzte IT-Geräte kosten Geld: Durch Kapitalbindung, Lagerung, IT-Aufwand & Risiken.
- Die Zweitvermarktung nicht mehr benötigter Geräte verringert Kosten und sorgt für Erlöse.
- Device-as-a-Service hilft, das Altgeräte-Problem zu vermeiden.
Der Preis ungenutzter Geräte
Viele Unternehmen unterschätzen die stillen Kosten ihrer „Geräte-Halden“. Auf den ersten Blick scheint es harmlos, ein paar ausrangierte Notebooks im Schrank zu lagern. Doch auf den zweiten Blick summieren sich die versteckten Kosten schnell:
- Gebundenes Kapital: Ein abgeschriebenes Notebook im Lager blockiert Kapital, das sinnvoller eingesetzt werden könnte, beispielsweise für neue Projekte oder als Liquiditätsreserve. Bei angenommenen 5 % Kapitalkosten pro Jahr kann das schnell ins Geld gehen.
- Lager & Handling: IT-Geräte brauchen Platz – im besten Fall im gesicherten Raum, im schlimmsten Fall einfach irgendwo. Hinzu kommt der Aufwand für Inventur, Nachverfolgung und die Gefahr von Verlusten oder Verwechslungen.
- Wertverlust: IT-Ausstattung ist wie ein Neuwagen: kaum gekauft, beginnt der Preis zu fallen. Neue Modelle, kürzere Innovationszyklen und technische Alterung lassen den Wiederverkaufswert schnell schrumpfen.
- IT-Aufwand: Auch wenn ein Gerät nicht mehr im aktiven Einsatz ist, verursacht es Arbeit – sei es bei der Deaktivierung, im Asset-Tracking oder durch Ad-hoc-Support für Restnutzer:innen.
- Compliance-Risiko: Der Worst Case? Alte Geräte mit sensiblen Daten, die unbeaufsichtigt herumliegen, sorgen für Compliance-Probleme. Ohne zertifizierte Löschung drohen Datenschutzverstöße mit allen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen.
Die Kosten im Kurzüberblick
Beispiel: 80 ungenutzte Notebooks
- Durchschnittlicher Restwert: 150 €
- Gebundenes Kapital (8 % p.a.): 960 €/Jahr
- Lager-/Handlingkosten: 3 €/Gerät/Monat = 2.880 €/Jahr
- IT-Aufwand: 1 Std./Gerät zu 60 € = 4.800 €
- Gesamtkosten pro Jahr: über 8.500 €
Takeaway: Nichtstun ist die teuerste Option.
Welche Optionen Unternehmen haben
Die gute Nachricht: Niemand muss auf Altgeräten sitzen bleiben. Unternehmen haben mehrere Möglichkeiten, ungenutzte IT-Hardware loszuwerden mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.
- Wiedervermarkten: Die wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Variante. Funktionstüchtige Geräte lassen sich über professionelle Partner wieder in Umlauf bringen mit Erlöspotenzial und positivem Nachhaltigkeitseffekt.
- Spenden: Auch das ist möglich, etwa an Bildungseinrichtungen oder gemeinnützige Organisationen. Allerdings ist der organisatorische Aufwand höher, insbesondere wegen Datenschutzanforderungen und Nachweispflichten.
- Recycling: Für Altlasten, defekte oder irreparable Geräte bleibt nur der Weg zur fachgerechten Verwertung. Wichtig: Hier müssen Umweltstandards und Recyclingvorgaben eingehalten werden.
- Entsorgen: Gibt es keine sinnvolle Weiterverwendung mehr, bleibt nur die Entsorgung. Auf keinen Fall erlaubt: die Entsorgung über den Hausmüll. Das ist gesetzlich verboten und kann Bußgelder nach sich ziehen.
Exkurs: Sicherheit an erster Stelle
Egal, ob ein Gerät weitergegeben oder recycelt wird, die vollständige Löschung aller Daten ist unverzichtbar, damit sensible Informationen nicht in falsche Hände geraten.
Best Practices für die Datenlöschung:
- Zertifizierte Datenlöschung: Nutze Anbieter, die sichere und nachvollziehbare Datenlöschungen garantieren.
- Physische Zerstörung: Bei besonders sensiblen Daten kann eine physische Zerstörung der Festplatten notwendig sein.
So schützt Du Dein Unternehmen vor Datenmissbrauch und Compliance-Verstößen.
Rechtliches kompakt
- Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Altgeräte umweltgerecht zu entsorgen.
- Händler haben unter bestimmten Bedingungen Rücknahme- und Informationspflichten.
Für privat genutzte Kleingeräte gelten teilweise andere Regeln. - Wichtig: Datenschutz gilt immer, auch bei gespendeten oder recycelten Geräten.
So einfach geht die Altgeräte-Verwertung mit Lendis
Wenn Du Altgeräte loswerden willst, aber keine internen Ressourcen für Datenlöschung, Bewertung und Logistik freihast, ist Lendis die perfekte Lösung. Als professioneller IT-Partner übernimmt Lendis den kompletten Prozess der Zweitverwertung.
Für Dich heißt das: kein Aufwand mit Handling, keine Unsicherheit bei der Datensicherheit, keine Verluste durch schlechte Verkaufskonditionen.
Denn: Während interne Versuche oft an Zeitmangel oder mangelnder Erfahrung scheitern, kennt Lendis den Markt und erzielt durch spezialisierte Partnernetzwerke deutlich bessere Preise als es unternehmensintern möglich wäre. Plus: Alles ist revisionssicher dokumentiert.
So läuft der Prozess mit Lendis ab:
- Inventar erfassen: Du startest mit einem einfachen Export oder einer Liste: Modellbezeichnung, Seriennummern bzw. IMEI, Zustand und Zubehör reichen meist aus.
- Bewertung & Angebot: Auf Basis aktueller Marktpreise bekommst Du eine transparente Einschätzung des Gerätewertes
- Abholung & Logistik: Lendis organisiert die gesamte Logistik mit gesicherter Verpackung, Abholung und Chain of Custody.
- Zertifizierte Löschung: Die Datenlöschung erfolgt nach höchsten Standards (Blancco) und wird protokolliert.
- Remarketing & Auszahlung: Lendis kümmert sich um die Vermarktung, Du erhältst den entsprechenden Gerätewert.
Das Ergebnis: Du sparst Dir Stress, Zeit und unnötige Risiken – und machst aus Altgeräten noch Budget für Neues.
Du willst nicht mehr benötigte Smartphones und Laptops verwerten?
Lendis ist Dein professioneller Partner für das IT-Remarketing.
Mietmodell statt Altgeräte-Halden
Noch einfacher wird es, wenn Du gar nicht erst in die Situation kommst, Altgeräte verwalten zu müssen. Mit dem Mietmodell von Lendis entfällt die Altgerätefrage komplett, denn die Rücknahme und Zweitverwertung sind Teil des Service.
Statt Geräte zu kaufen und später selbst zu lagern, pflegen und entsorgen, mietest Du bei Lendis exakt das, was Dein Team braucht – und nur so lange, wie es gebraucht wird. Am Ende des Lebenszyklus gibt’s keinen Stress, sondern einfach eine Abholung inklusive zertifizierter Löschung und Wiedervermarktung durch uns.
Die Vorteile:
- OPEX statt CAPEX: Vermeide hohe Anschaffungskosten und Kapitalbindung. Du zahlst nur für tatsächliche Nutzung. Mehr zu den Vorteilen von Opex vs. Capex
- Skalierbarkeit: Dein Team wächst kontinuierlich? Kein Problem: Einfach Geräte dazubuchen oder zurückgeben.
- Lifecycle-Services inklusive: Lendis übernimmt Bereitstellung, Support, Rücknahme, Löschung – und eben auch die Zweitvermarktung.
- Keine Lagerkosten, keine Halden: Du behältst die Kontrolle, ohne Hardware-Ballast.
- TCO-Vorteile: Keine Lagerkosten, keine Altgeräte, keine überraschenden IT-Aufwände mehr. Deine IT läuft reibungsloser – by design. Mehr zu Total Cost of Ownership
Fazit: Wer mietet, muss sich um Altgeräte nie wieder kümmern – das macht Lendis.
Praxis-Checkliste: 10 Punkte zur Verwertung Deiner Altgeräte
Bereit für den Altgeräte-Abbau? Mit dieser Checkliste bist Du startklar:
- Asset-Export mit Seriennummern, Zustand, Spezifikationen
- MDM/Autopilot entfernen, Activation Locks lösen
- Verschlüsselung prüfen, zertifizierte Löschung sicherstellen
- Netzteile & Zubehör beilegen
- Geräte klassifizieren: remarket-fähig oder Recycling?
- Interne Freigaben (IT, Legal, Finance) einholen
- Zeitfenster für Logistik planen
- Ansprechpartner benennen
- ESG-Daten (z. B. CO₂-Einsparung) dokumentieren
- Learnings in zukünftige IT-Strategie einfließen lassen
Welche Geräte nimmt Lendis?
Lendis übernimmt das Remarketing Deiner gesamten Mobilgeräte-Flotte inklusive Laptops, Smartphones und Tablets. Du hast noch weitere Geräte, die Du entsorgen willst? Dann stell uns eine Anfrage. Häufig können wir uns auch um weitere IT-Hardware kümmern.
Wie wird sicher gelöscht?
Bei der Rückgabe von IT-Geräten kümmern wir uns um die DSGVO-konforme Löschung aller Daten mithilfe zertifizierter Verfahren. Lendis nutzt für die Datenlöschung die Softwarelösung Blancco, den weltweiten Marktführer für zertifizierte Löschverfahren. Damit wird jede Festplatte, jedes Notebook oder Smartphone vollständig und manipulationssicher gelöscht – ohne Wiederherstellungsmöglichkeit. Das Verfahren ist ISO-zertifiziert, entspricht den Anforderungen der DSGVO und wird mit audit-sicheren Löschzertifikaten dokumentiert, inklusive individuellem Löschbericht pro Gerät. Selbst Sicherheitsbehörden wie die NATO setzen auf Blancco – so schützt Du Deine sensiblen Unternehmensdaten zuverlässig.
Wovon hängt der Preis ab, den ich für meine Mobilgeräte erhalte?
Der Preis, den wir Dir für Deine IT-Ausstattung anbieten, richtet sich nach mehreren Faktoren. Dazu gehören beispielsweise der allgemeine Zustand des Gerätes, die verbleibende Akku-Leistung, Vorhandensein von Zubehör & Originalverpackung, etc.
Alte Hardware spenden oder verkaufen - was soll ich tun?
Das richtet sich ganz nach den Präferenzen Deines Unternehmens. Spenden hilft der guten Sache, Verkauf bringt direkt Erlöse.
Wie schnell erhalte ich das Geld für meine Geräte?
Liegen uns alle benötigten Informationen zu den Geräten vor, können wir Dir innerhalb weniger Tage, meist innerhalb von 48 Stunden, ein Angebot zur Übernahme Deiner Mobilgeräte machen.
Mit Device as a Service von Lendis wird die Rückgabe alter IT-Ausstattung zum Selbstläufer: sichere Datenlöschung, professionelles Remarketing oder umweltgerechtes Recycling – alles aus einer Hand, ohne Aufwand für Dich.