Lärmschutz im Büro für Konzentration & Mitarbeitergesundheit

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Wissen Sie, welcher Umwelteinfluss Beschäftigte im Job am meisten belastet? Vielleicht Zugluft, Schmutz oder schlechte Gerüche? Nein, es ist tatsächlich der Lärm!

Die Job- und Gesundheitsstudie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2018 macht deutlich: Lärmbelästigung gilt noch vor Hitze als höchster empfundener Belastungsfaktor im Berufsalltag. Und dieser Umstand betrifft nicht alleine Werkstätten oder Industrieanlagen, sondern auch die Lautstärke für Büroarbeitsplätze, die im Großraumbüro schnell an die erdrückende Geräuschkulisse von Kantinenlärm heranreicht. 

Fehlbelastete Mitarbeiter sind deutlich häufiger krank und können sich auch im normalen Arbeitsalltag deutlich weniger gut konzentrieren. Hierunter leiden die Produktivität, die Sorgfalt und die Einhaltung von Zeitplänen. Durch die Vermeidung von unnötiger Lärmentwicklung und die Entlastung der Mitarbeiter durch Lärmschutzmaßnahmen nach den gesetzlichen Vorgaben fördern Sie als Arbeitgeber das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Teams - und investieren nachhaltig in den Firmenerfolg. 

 

WELCHE RICHTLINIEN FÜR LÄRMSCHUTZ GELTEN IM BÜRO?

Nach der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefahren durch Lärm und Vibrationen (LärmVibrationsArbSchV) dürfen Mitarbeiter generell keiner Arbeit nachgehen, bei der eine Lärmexposition von über 80 Dezibel ohne angemessene Schutzmaßnahmen vorliegt. Dieser Grenzwert gilt für industrielle Arbeitsstätten, da bereits die langfristige Belastung mit 85 Dezibel als Auslösewert für nachhaltige Gehörschädigungen gilt. 

Je konzentrierter die Arbeit verfolgt werden muss, desto niedriger sollte entsprechend die Lärmbelastung ausgerichtet sein.

Für Büroarbeitsplätze mit routinemäßigen Arbeiten wird der Grenzwert entsprechend auf einen Wert unter 55 Dezibel festgelegt, konzentrierte Arbeiten sollten mit weniger als 45 Dezibel belastet sein. Diese Lärmminderungszielwerte nach DIN EN ISO 11690 Teil 1 sollten nicht überschritten werden, um sowohl die Arbeitsleistung der Mitarbeiter als auch deren Gesundheit nicht zu gefährden. 

Bedenkt man, dass bereits ein leiser Laserdrucker mit 50 Dezibel Geräuschentwicklung aufwartet, während größere Drucker und laute Gespräche zwischen 60 und 70 Dezibel hervorrufen, wird schnell deutlich, wie wichtig ein guter Lärmschutz am Arbeitsplatz ist. In Großraumbüros werden diese Werte schnell erreicht, können jedoch ebenso einfach mit den passenden Maßnahmen reduziert werden. Zudem können große und hohe Räume eine hallende Raumakustik aufweisen, welche die Lärmbelastung verstärkt.

 

VERBESSERTE RAUMAKUSTIK UND LÄRMMINDERUNG ZUGLEICH

Mit Lärmschutzwänden können Sie die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter im Großraumbüro optisch ansprechend nach Tätigkeitsbereichen abgrenzen und durch den Schallschutz zugleich eine Minderung der Lautstärke erzielen. Die Schallwellen der Geräusche werden durch die individuell einsetzbaren Trennwände in ihrem natürlichen Weg unterbrochen, wodurch der Schall ganz einfach und manuell an Kraft und Lautstärke verliert. 

Sind Gespräche in angemessener Lautstärke nicht zu vermeiden, können praktische Telefonboxen installiert werden, die nicht nur die Mitarbeiter vor der Geräuschkulisse durch das Gespräch schützen, sondern auch dem Telefonierenden die nötige Ruhe für anspruchsvolle Kundengespräche bietet. Die Arbeitsatmosphäre wird durch die Trennung des Arbeitsbereiches für Kundengespräche deutlich verbessert.

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WIE PRÜFT MAN ARBEITSPLÄTZE AUF LÄRMSCHUTZ?

Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern über die individuelle Empfindung der Geräuschentwicklung bei verschiedenen Tätigkeiten. Fühlen sich mehr als eine Person mit der Akustik unzufrieden oder gar unkonzentriert, sollten Sie zielführende Maßnahmen für den Lärmschutz umsetzen.

Arbeiten in Ihren Büroräumen mehr als zwei bis vier Mitarbeiter? Ermitteln Sie mit einem Geräuschmesser in Absprache mit den Mitarbeitern die durchschnittlich vorherrschende Akustik. 

Sind Mitarbeiter mit anspruchsvollen Bürotätigkeiten häufiger krank? Bitten Sie um ein persönliches Gespräch, um potenzielle Störfaktoren für die konzentrierte Arbeitsweise zu minimieren. Hierdurch können sich viele Gesundheitsprobleme wie Kopfschmerzen, Spannungsschmerzen und vergleichbare Beschwerden nachhaltig minimieren.

 

SCHALLSCHUTZ FÜR MITARBEITER FÖRDERT UNTERNEHMENSERFOLG

Bedenken Sie, dass der Schutz Ihres Teams nach den Vorgaben aus dem Lärmschutz im Arbeitsschutzgesetz auch dem Unternehmen zu Gute kommt: Die geförderte Konzentration und das Wohlbefinden durch die verbesserte Akustik steigert die Produktivität, verringert den Krankenstand und schützt Sie als Arbeitgeber vor Bußgeldern und Strafen bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.


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