7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büro

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Vielleicht befürworten Sie das Konzept der Nachhaltigkeit und versuchen es bereits im Alltag anzuwenden. Doch gerade im Arbeitsumfeld bleiben umweltfreundliche Verhaltensweisen noch auf der Strecke. Dabei ist es gar nicht so schwer das Büro in wenigen Schritten nachhaltiger zu gestalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit nur 7 Tipps mehr Nachhaltigkeit in Ihr Büro bringen.

 

OB MITARBEITER ODER CHEF, NACHHALTIGKEIT GEHT ALLE ETWAS AN

Die Zukunft und Sicherung aller Ressourcen beschäftigt derzeit Menschen weltweit. Es wird aufgerufen nachhaltig zu handeln – und zwar am besten schon vorgestern. In vielen privaten Haushalten ist diese Message schon angekommen, nur die Situation am Arbeitsplatz wird oft vergessen. Doch immer mehr Kunden und potenzielle Mitarbeiter ordnen die Seriosität von Unternehmen daran ein, inwiefern diese an nachhaltigen Strategien interessiert sind.

Die Green-Office-Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) befasste sich mit der steigenden Nachfrage umweltfreundliche Konzepte in den Arbeitsalltag zu integrieren. Eine hohe bis sehr hohe Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit für die Befragten der Studie, die aus verschiedensten Branchen stammen.

Konkret heißt das: 86 Prozent der Studienteilnehmer wünschten sich bereits im Jahr 2014 eine umweltfreundliche Gestaltung von Büroarbeit in den nächsten 3 Jahren , jetzt schreiben wir das schon Jahr 2019 – die Zeit ist mehr als reif für Nachhaltigkeit im Büro. Dies betrifft nicht nur das umweltgerechte unternehmerische Handeln, sondern auch Produkte und Dienstleistungen, sowie die umweltfreundlichen Gestaltung der Büroarbeit, welche die Büroumgebung und Büroinfrastruktur miteinschließt.

In Deutschland arbeiten 18 Millionen Menschen in Büros. Sehr optimistisch ausgedrückt gibt es also 18 Millionen Mal die Chance das Arbeitsleben im eigenen Büro nachhaltiger zu gestalten.

 
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Was ist Nachhaltigkeit?

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ prägte bereits vor über 30 Jahren die World Commission on Environment and Development, kurz WCED. Diese betonte, dass man Bedürfnisse der heutigen Zeit verfolgen könne, solange zukünftige Generationen nicht gefährdet würden.

 

7 TIPPS FÜR MEHR NACHHALTIGKEIT
IM BÜRO

  1. Kaffee trinken und gleichzeitig Gutes tun

    Wer hätte gedacht, dass Kaffeegenuss etwas mit Nachhaltigkeit zu tun hat? Wer gerne Kapselkaffee trinkt, schont leider nicht die Umwelt: Insgesamt 40.000 Tonnen Verpackungsabfall entstehen jährlich durch die Herstellung dieser genussversprechenden kleinen Kapseln. Auch wenn die Kapseln als kompostierbar deklariert sind, ist ihre Herstellung dennoch ressourcenintensiv. Die Lösung: praktische Kaffeevollautomaten, die frischen Bohnen zu aromatischen Kaffee verarbeiten. Leider kosten diese Automaten ein kleines Sümmchen. Psssst … bei Lendis können Sie Kaffeevollautomaten zu niedrigen Mietraten mieten, Kaffee bester Qualität genießen und gleichzeitig den Kapselmüll vermeiden.

  2. „Sharing is caring“ – mit den lieben Kollegen teilt man gern

    Es hat auch seine Vorteile in einem Großraumbüro zu arbeiten. Sich mit seinen Kollegen Drucker, Kaffeemaschinen oder auch andere Geräte zu teilen ist sehr vorteilhaft, auch in Bezug auf deren Nachhaltigkeit. Um dabei einer ungemütlichen Atmosphäre entgegenzuwirken, die durch den erhöhten Lärmpegel der EDV Geräte ausgeht, nutzen Sie am besten Akustiklösungen. Jene dämmen effektiv und lassen Sie weiterhin entspannt arbeiten.

  3. Geräte nutzen, die „multitasking“ können

    Angeblich ist es ein Mythos, dass wir Menschen multitaskingfähig sind. Gut, dass wir Software und Geräte so programmieren können, dass Sie für uns arbeiten. Doch was hat das jetzt mit Nachhaltigkeit zu tun? Ganz einfach: Anstatt sich viele unterschiedliche Geräte anzuschaffen, lohnt es sich, in ein Multifunktionsgerät zu investieren. Die „All in One“-Produkte kombinieren etwa Drucker, Scanner und Kopierer in Einem – das schont Ressourcen.


  4. Abfall richtig trennen – ganz ohne Trennungsschmerz

    Schon seit 1991 trennen die Deutschen fleißig und weniger fleißig ihren Müll, denn in privaten Haushalten ist dies sogar Pflicht. Stellen Sie in Ihren Büroräumen drei bis vier unterschiedliche Abfalleimer für Restmüll, Altpapier, Wertstoffe und vielleicht sogar Biomüll auf. Vielleicht platzieren Sie noch leicht verständliche Erklärungen auf die Mülleimer, damit niemand falsch trennt und wohlmöglich noch Ärger aufgeregter Kollegen einkassiert. Denn nach einer Befragung der ZEIT ONLINE liegt die Fehlerquote beim Müll trennen bei 35 Prozent.

  5. Büromöbel mieten, zurückgeben oder kaufen und behalten

    Wenn die alten Büromöbel ihre besten Jahre – oder Monate – hinter sich gelassen haben, ist es Zeit für eine Modernisierung. Neue Möbel werden angeschafft und die Alten landen auf dem Müll – leider öfter als nötig. Durch zu wenig Pflege und einer starken Beanspruchung kommt es nicht nur bei weniger hochwertigen Möbeln schnell zum vorzeitigen „Tod“.


    Doch wenn Sie beispielsweise mit Lendis Möbel mieten, verlängert sich der Lebenszyklus eines jeden Möbelstücks. Durch regelmäßig durchgeführte Serviceleistungen wie Wartung und Pflege kommt es zu einer langsameren Abnutzung der Mietmöbel. Falls Sie diese nicht mehr benötigen oder austauschen möchten, können Sie sie einfach zurückgeben. Die Rückläufer werden aufbereitet und bekommen einen neuen Mieter. So entsteht weniger Abfall und die Möbel erhalten „ein längeres Leben“.

  6. Sich mit guten Gewissen erleuchten lassen

    Bekanntlich sind LED Lampen die perfekte Möglichkeit zum Strom und Kosten sparen. Zwar kosten sie in erster Linie etwas mehr als normale Halogenglühlampen, besitzen jedoch eine längere Akkulaufzeit und sind deutlich nachhaltiger für unsere Umgebung. Außerdem schaffen sie es mit wenig Stromverbrauch viel Helligkeit zu erzeugen:

    Testen zu Folge erreicht eine Halogenlampe durchschnittlich 10 Lumen (Helligkeit) pro Watt, während eine LED-Lampe (Bsp. Osram) es sogar auf 146 Lumen pro Watt schafft. Umgerechnet schaffen es die LED-Lampen auf die gleiche Lichtmenge zu einer Kostenersparnis von bis zu 90 Prozent! So kann man sich mit guten Gewissen erleuchten lassen.

    Aber man sollte es auch nicht übertreiben: Im Allgemeinen wird in Räumlichkeiten, wie auf der Toilette oder im Flur, viel zu häufig das Licht angelassen. Zwar können Sie regelmäßig darauf aufmerksam machen, nachhaltiger ist es jedoch die Lichtquellen anhand von Sensoren zu sensibilisieren, sodass sie sich automatisch ein- und ausschalten.

  7. Ohne Papierflieger durch den Arbeitsalltag

    Die Elektronik dominiert unseren Alltag und dies hat auch seine Vorteile. Vermeiden Sie das dauerhafte Ausdrucken von E-Mails und anderen Dokumenten. Meist reicht es aus, diese digital abzuspeichern. Bedrucktes Papier, für das Sie eigentlich keine Verwendung mehr haben, kann dennoch genutzt werden (wenn es sich nicht gerade um sensible Informationen handelt). Platzieren Sie eine leere Kiste im Office, in der bedruckte und nicht mehr verwendete Dokumente abgelegt werden können. Als Notizzettel erfüllen sie jetzt einen neuen Zweck.

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Es benötigt nur wenige Schritte, um das Büro nachhaltiger zu gestalten. Warten Sie ab, die Veränderungen werden sich nicht nur positiv auf Kosten auswirken, sondern auch die Seriosität Ihres Unternehmens erhöhen – und all das der Umwelt zuliebe!